12/05/2009

$1 Angelegenheiten...



Nach langer kreativen Pause habe ich mich mal wieder entschlossen, meinen Blog regelmaessig aufzufrischen. Na mal sehen, wie lange dieser gute Vorsatz anhaelt.
Es ist natuerlich vieles schon zur Gewohnheit geworden und Dinge, die ich frueher noch gesehen und niedergeschrieben haette, sind jetzt schon zu meinem Alltag geworden.
Dennoch habe ich Phasen, in denen mich Sachen einfach beschaeftigen und ich mir immer vornehme, sie niederzuschreiben.. ich es aber letzendlich dann doch wieder verwerfe. In solchen Momenten wuensch ich mir dann doch meine Disziplin waehrend des Schreibens meiner Diplomarbeit zurueck :)
Hier hat nun offiziell mit dem Ende von Thanksgiving die Weihnachtszeit begonnen, was heisst, dass die Leute ihre Laeden und Haeuser mit allerlei verruecktem Licht (und oftmals einfach uebertrieben... wie soll man denn bei diesem Licht schlafen koennen) schmuecken, man sich jeden Tag 'Happy Holidays', der Weihnachtsbaum im 'Love Park' offiziell eingeweiht wurde (vor lauter Kugeln laesst sich der Baum trotzdem schwer erkennen)und die Laeden nur so ueberquellen von weihnachtlichem Schnick Schnack.
Dieser Schnick Schnack zeigt sich bei dem einen oder anderen mehr oder weniger. Je mehr man in die aermeren Gegenden kommt, desto bunter und mehr Plastik ist zu sehen.
Genau wie in Deutschland gibt es hier die §1 Dollar Laeden, die einen nur so ueberschwemmen von allerlei Krimskram... Natuerlich wird hier ein Plastikbaum gekauft, denn ein richtiger wuerde ja irgendwann nadeln und waer haette denn schon die Musse geschweige denn einen Staubsauger um diesen 'Dreck' weg zu machen. So ist dann alles in Angebot, von Plastikkugel mit den verschieden Football Team Motiven bis hin zu den beruehmt beruechtigten riesigen roten Schleifen, die man in die Weihnachtszeit ueberall haengen sieht.
So habe ich mich gestern zwecks Weihnachtsdeko (wenn auch nur fuer eine Woche) aufgemacht und mich dennoch strikt geweigert, meine Weihnachtsatmosphaere durch unechten Kram dominieren zu lassen. Wenn schon die Deko Plastik, dann muss wenigstens das Gruenzeug echt sein.
Waehrend ich dann so im 'Dollar Store' herumtingelte und wieder mal die Dinge bewunderte, die ich alle fuer §1 Dollar erwerben konnte, stiess ich auch auf die Spendenboxen, die in fast allen Laeden zu finden sind, in die man dann Gekauftes besonders fuer die Kinder rueckspenden kann. Und dann stehe ich auf einmal vor einem riesigen Korb von Teddybaeren, welche knuffig und flauschig aussehen und bin fast entsetzt bei dem Preis denn ich dann sehe. §1 fuer einen Teddybaeren?? Ein Teddybaer, Synonym fuer Geborgenheit und Anhaenglichkeit, bester Freund und Schlafgenosse.... Das ist quasi ein Burger bei Mac Donalds. Und dann ratterte es in meinem Kopf und ich dachte mir, wenn jeder 5 oder 10 Teddybaeren fuer $10 erwerben wuerde, dann koennte man so viele Kinder an Weihnachten gluecklich machen... wie wenig doch Glueck kosten kann, dachte ich mir...
Ich habe gestern selbst welche gekauft und sie dann zurueckgespendet. Natuerlich waere es schoener, eine Person vor sich zu sehen, der man den Teddybaer in die Hand druecken koennte...
Und dann kam mir in den Kopf, das wir auch 2 Projekte in Philadelphia haben, welche mit Kindern aus obdachlosen Familien arbeiten und werde nun noch ein paar mehr Teddybaeren besorgen und sie unseren FW in die Hand druecken, die sie dann an die Kinder verteilen sollen... Und schon fuehle ich mich beschwingt, etwas gutes in der Weihnachtszeit getan zu haben... und reihe mich somit in die Spendenkultur der Amerikaner mit ein... und ich muss sagen, es ist ein gutes Gefuehl fuer eine gute Sache zu spenden :)

7/16/2009

A crazy day like this...

... eigentlich sollte es heute ein Tag der Projektvorstellung und Ueberlegungen gehen, wie eines unserer Projekte in Camden refinanziert werden kann... neben den Eindruecken einer Schule, die mich stark an meine Zeit in dem Community Center in Akko erinnerte, waren die Erlebnisse, die ich vorher und nachher mitnahm... doch noch ein bisschen mehr zu toppen...
zum einem habe ich zum ersten Mal gesehen, wie die Werbetueten (das kennt ihr sicherlich aus den Filmen, wenn der Fahrradjunge in der Kleinstadt morgens die Vorgaerten mit Zeitungen bewirft) vor unserer Tuer hier landen, jedes Mal akkurat getroffen...
es scheint hier alles nach dem fordistischen Prinzip abzulaufen... der sogenannte Laufbursche traegt eine Reihe von Plastiktueten um den Hals, und die schon in einem Pack sortierte Werbung auf dem Arm... Werbung in Tuete und huihhhh an die Haustuer geworfen, Werbung in die Tuete und huihhh beim naechsten Haus musste das Fenster leiden. Und so geht es den Block rauf und auf der anderen Seite wieder runter...und alles in weniger als 5 Minuten fuer circa 40 Haushalte...
Ich hatte mich mal erkundigt, warum die Sachen nicht einfach im Briefkasten/Schlitz landen und dachte zuerst an den Aufwand... Nein, es hat nichts mit Aufwand zu tun sondern, dass es per Gesetz nicht erlaubt ist, nicht-frankierte Werbung in die Post zu geben... na hallo, dafuer verschmutzen wir die Strasse mit Pizza, Chinesisches Essen und Hoaggie-Werbung... die Logik ist mir noch nicht klar!!

zuerst dachte ich, die Erfahrung heute waere gar nicht mehr zu toppen... aber ich wurde in Camden eines besseren belehrt... beim Erwerb eines Tickets fuer den New Jersey Transit Patco muss man sowohl beim Eingang als auch beim Ausgang die Karte durchscannen lassen... Eingang... alles kein Problem... in Camden angekommen, zeigt mir die Karte ploetzlich einen Error an... ich ???, ganz ruhig zum Schalter gegangen und gesagt, dass ich die Karte erst heute gekauft haette und sie gerade nicht funktioniert...
deutsche Version:
Angestellter schaut sich die Karte an, tippt vielleicht noch irgendwas wo ein und drueckt dann den Schalter und laesst mich passieren...
Camden Version: (ich will hier nichts pauschalisieren, denn fuer New York gilt auch die obere Version ;-)
hmmm, ja, da hinten steht ein Telefon, da waehlen sie bitte die letzten 8 Nummern auf ihrer Karte und melden die Stoerung... ich: was fuer nen Telefon... und warum ein muss ich jemanden anrufen, wenn du doch einfach nur den Knopf druecken kannst und mich durchlaesst... nun denn, ich die Nummer angerufen... hallo, aeh, ja also mein Ticket funktioniert nicht, gekauft an 15/16 Locust und bis Broadway... komm nicht raus... sagen sie doch bitte die Nummer durch... ich: ??, die hab ich doch gerade gewaehlt... also die Nummer durchgesagt... was zeigt denn die Anzeige an?... aeh, ein rotes Kreuz... ja, und noch was... ich: Ticket nicht akzeptiert (langsam kam ich mir schon ein bisschen verarscht vor)... o.k. schieben sie Karte durch... ich: o.k.... funktioniert nicht... noch mal... nein, funktioniert immer noch nicht... nochhhhhhhh mallllllll... o.k., ja, danke, tschuess und durch war ich...
und beim gehen dachte ich mir nur... oh mein Gott, ich hoffe nicht, dass jeglicher Service hier so funktioniert!!

some things just happen...

eigentlich wollte ich ja noch bei meiner Sonnenbraeune-Geschichte bleiben und mich darueber beklagen, dass in meinem USA-Paket keine Verbrennung 3. Grades mit inbegriffen war... ich bleibe dennoch bei den wenigen Worten und lasse die Bilder sprechen ;-)

vorher...



irgendwie nachher...

6/17/2009

einmal Rundfahrt durch Philadelphia bitte...

Nachdem ich nach der Arbeit das Haus um 7 wieder verlassen hatte, in der Vorfreude mich ein bisschen mit Dodgeball - Völkerball auspauern zu koennen, fing es auch schon zu regnen. Wenn es nur der Regen gewesen wäre, der den Abend so unerwartet ausgehen hat lassen. Erster Haken, die Gegend, wo gespielt wurde befand sich nicht gerade um die Ecke. Daher wollte ich eigentlich einen Bus nehmen, der mich in 15 Minuten quasi vor die Tür gesetzt hätte. Und weil ich ja immer so schön pünktlich bin, hatte ich natürlich schon einen Bus früher eingeplant, war dann aber noch schnell was shoppen und hat den ersten Bus verpasst. Ich dachte, ach kein Problem, ich hab ja noch den anderen... Nach warten, warten, länger warten... noch länger warten hatte ich mich dann für einen anderen Bus entschieden, weil es so aussah, als würde der Bus eh nicht mehr kommen. Leider hatte ich natürlich unterschätzt, dass dieser Bus natürlich ne totalle Umleitung fuhr... und damit mein ich nicht nur ein bisschen. Das schöne dabei war, dass ich nun wieder eine Ecke von Philly sehen konnte, in die ich sonst nie gekommen wäre. Schlecht dabei war nur, dass ich damit aber in Kauf nehmen musste, eine dreiviertel Stunde quasi durch die Pampa zu fahren. Ich wurde abgeholt, hab drei Jungs auch noch warten lassen und dann dachten wir schon, es geht los und dann... dann packten die alle ein und sagten: We are done... Wasssssssss, wie fertig, wir sollten doch um 8:45 da sein... Nein, kein Spiel, die geplante Gruppe war gar nicht eingeplant... Wassss, wollte der mich vera....
Also, alle Vorfreude auf 0 runtergefahren, mich durchgefroren und zurück nach South Philly... Super, drei Stunden meines Lebens einfach vergeudet!!

5/10/2009

Schweinepest...


hmm, so kann man auch Geld machen!!

neues aus der hood :-)




Mein Zimmer vorher/nachher :-) und mehr Fotos weiter unten!!

So, jetzt sind schon 2 Wochen vergangen und wir werkeln immer noch im Haus herum. Aber die Dinge spielen sich langsam ein, der Hund bekommt sein 2x am Tag Auslauf und ich plane schon wieder Projekte fleissig vor mich hin... Wir haben es sogar schon geschafft, eine kleines Feuer im 'Garten' zu machen. Ein Wunder, dass niemand die Feuerwehr gerufen hat, bei der Dichter der Häuser... Blumen und allei Essbares ist auch schon gepflanz und muss nur den derzeitigen Sturm in Philly überleben. Meine Lieblingsblumen, die Sonnenblumen, sind auch gepflanzt und wachsen und gedeihen... Und bei Nacht schlafe ich dann mit den Geräuschen laut redener Nachbar oder Musik und den Kochgerüche unserer kombodschanischen Nachbar ein....
Ach ja, da fühl ich mich doch gleich an mein Leben in Akko vor 10 Jahren zurückerinnert :-)

5/08/2009

aus alt wird neu...


tja nur leider hab ich es abgetreten und jemand anderes hat es schon gekauft... aber den Namen hat es behalten... Berlin + Berlin Sticker :-) der nachnutzer hat gar keine Ahnung mit was für einer Geschichte er herumfährt...

4/27/2009

von West nach Sued, von gross zu klein...


wie angekuendigt, bin ich jetzt umgezogen. am wochenende habe ich meine neue bleibe bezogen. nach stress mit mietwagen, zimmer einzugsfertig streichen und anderer sorgen inklusive immenser hitzewelle, schicke ich euch hiermit meine neue adresse, an die ihr von nun an fleissig schreiben duerft ;-)
weitere news und pics die naechsten tage...

4/21/2009

America macht's moeglich ;-)


Ice coffee day bei Dunkin Donuts

und dann hatten wir auch nur Unsinn im Kopf :-)



Ein Team war sehr von sich ueberzeugt und hatte an die Wand Schilder gehaengt mit dem Spruch "We are Ravens". Das konnten wir nicht so stehen lassen und haben die Buchstaben umgehaengt. Andere Teams kamen dann auf die Idee, einige Buchstaben einfach wegzunehmen, worauf die Ravens anfingen mit Tape die Wand zu bekleben/beschreiben... so war meine Mix-und Mingel Version von Buchstaben dann auch schnell wieder weg, haha...

Hockey tournament, 17.-19. April in Greenfield, MA





und wieder blaue Knie, Muskelkater in Armen, Beinen und auch Bauch (habe ich zuviel gelacht??) und selbstgebastelte Jerseys, hihi... leider haben wir alle Spiele haushoch verloren..., man waren die gut!!
Leider gab es keine Trophy fuer Verlierer :-(

4/15/2009

Osterwochenende in Myrtle Beach, South Carolina



Viel Sonne, Reichtum und wunderschoener Strand. Eigentlich brauch ich gar nicht mehr nach Savannah, um auf den Spuren von "Fackeln im Sturm" zu wandeln, denn was ich in Brookgreens Garden gesehen habe, war so wunderschoen und royal :-)... naja, nur die "Vorsicht Alligatoren" Schilder haben ein bisschen gestoert ;-), besonders weil ich immer das Gefuehl hatte, mit der Herde zu bleiben :-)... Die Ruecktour war der Hammer. Wir sind ueber die Chesapeake Bay bridge/tunnel gefahren, eine 21 Meilen lange Bruecke-Tunnel Strecke (Bruecke-Tunnel-Bruecke-Tunnel-Bruecke).... sowas habe ich auch noch nicht gesehen :-)

FOTOS weiter unten :-)

4/09/2009

Frohe Ostern euch allen....


Hab Eier gefaerbt gestern... Resultat... habe meine Haende mit Pink eingefaerbt... Na super und wiedermal habe ich die Gebrauchsanleitung nicht gelesen... esst nicht zuviele Eier die Tage :-)

3/27/2009

und dann noch meine lieblingswerbung ever :-)



Werbung für einen Sprachkurs :-)

und jünger werden wir immaaaaa .....

So, nach langer Künstlerpause melde ich mich wieder ;-) es ist viel Zeit ins Land gegangen, ich habe im Dezember mein erneutes Visum für ein Jahr bekommen, ein neues Jahr ist angebrochen und zuguterletzt bin ich auch noch 30 geworden (keine Scham an die, die meinen Geburtstag vergessen haben ;-). Diesmal hatte ich ohne grosse Erwartungen der Tatsache ins Auge gesehen, dass auch dieses Jahr nur ein Geburtstag unter den anderen ist und trotz des Durchbrechens der 20er Grenze sich doch nichts ändern würde... naja, bis auf die Zahnschmerzen, Rückenschmerzen etc, die mich seit letzter Woche zu plagen beginnen ;-) am besten hat es sicherlich ein Freund von mir ausgedrückt: "Ende der Spielstraße, Beginn der 30-Zone", um es mal mit dem lachenden Auge zu sehen... Und natürlich, es ändert sich überhaupt nicht, ausser das man jetzt beim sagen 'Ich denke, die ist noch keine 30' sich fragen muss, wie sieht man denn aus, wenn man 30 ist. Naja, auf Treppen sitzt ich manchmal immer noch, kleiden tue ich mich noch wie vor 5 Jahren und benehmen wahrscheinlich eh noch manchmal wie 16... also, was macht einen denn nun aus, wenn man die 'magische' Grenze erreicht hat?? Fragen, über die ich jetzt ja mindestens weitere 10 Jahre Zeit habe nachzudenken...

Neben meiner neuen '0' haben sich natürlich auch neue Sachen hier im Lande ergeben. Ich spiele schon seit einer Weile mit dem Gedanken aus meiner WG auszuziehen. Das Leben mit Mike, Susanna und Co. War für mich immer wie eine Familie. Mein erster Anspruch an eine WG war Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und Zusammenleben. In meiner jetzigen WG habe ich nun eher das Gefühl in einem ganz anderen Lebensabschnitt als die meisten zu stehen (die Hälfte studiert noch). Ausserdem findet kein richtiges WG-Leben statt, da jeder mehr Zeit in seinem Zimmer verbringt als die Räumlichkeiten von Ess- und Wohnzimmer zu geniessen. Ich habe lange mit meiner Entscheidung gerungen, besonders weil ich sehr das Haus, seine Grösse und Helligkeit und seine Umgebung schätzen gelernt habe (quasi ein 5er im Lotto). Dennoch überwiegt nun langsam immer mehr die Unzufriedenheit und das Verlangen nach Ruhe und Ordnung (man mag es kaum glauben). Somit habe ich schweren Herzens zu Ende April meinen Auszug verkündet. Das das Zimmer im Verhältnis zu anderen WG schon ziemlich teuer ist und noch eine Kaution für den Betreffenden anfällt, muss ich erstmal warten bis ich definitiv eine Zusage für das Zimmer habe. Was und wo ich dann suche, steht noch in den Sternen...

Ansonsten habe ich das Gefühl langsam hier auch endlich Fuss zu fassen. Ich glaube, wenn man letztendlich seine Erwartungen ein wenig runterschraubt, kann man sich mit dem gegebenen auch zufrieden geben. Ich habe akzeptiert, dass ich anders bin und das ich mich mit bestimmten Dingen hier nie abgeben kann und werde (die unendlichen Reden, bis man mal Kritik geäußert hat, die 'für jeden Scheiss' Erläuterungen, die mich immer noch schockierende Fettleibigkeit mancher Leute, was mich besonders in der Benutzung öffentlicher Verkehrmittel zur Weissglut bringt und die Unaufmerksamkeit der Leute besonders im Strassenverkehr wofür immer das Wort 'Oh I am so sorry' ausreicht, um alles wieder ins Reine zu bringen, wenn ich nicht gerade gegen eine Autotür gefahren bin, jemand in mich reingelaufen ist oder einfach mitten auf der Strasse stehen bleibt... Und dennoch habe ich gelernt, mich mit meinen Vergleichen mit Deutschland im Zaum zu halten, mich nicht über alles und jeden aufzuregen (oder besser nur bei Leuten, mit denen man sich über alles und jeden aufregen kann) und mich deren Tage zu erfreuen, an denen auch ich mal Erfolgserlebnisse in Sachen dt.-amerikanischer Humor habe und mich freue, endlich auch mal verstanden zu werden...

Es wird langsam Frühling, die Schutzfolien gegen den Wind können endlich wieder von den Fenstern gezogen werden. Leider war die Eishockeysaison wieder viel zu schnell vorbei. Ich merke, ich lerne und werde besser. Auch durfte ich noch mitten in der Saison aufsteigen und meine Qualitäten in der Verteidigung zeigen (welche Anfangs öfter mal mit Toren in unser Tor endeten). Aber zum ersten Mal habe ich mich wieder richtig anstrengen müssen und Biss entwickelt, wenn es doch jemand der Meinung war, auf den Kuven schneller sein zu wollen als ich. Naja, meinen Eisschnellaufhintergrund werde ich so schnell nicht wegbekommen, denn meine Schnelligkeit bemisst sich mehr an der Länge der Schritte, die ich mache. Im April fahren ich mit einigen Mädels zu einem Tournament in Greenfield, Massachuchets, wo wir für 2 Tage lang nur spielen (bis zu 3 Spiele am Tag).Ich finde das sehr aufregend und kann mich nebenbei mal wieder in der interkulturellen Kommunikation des Small talk üben... :-)


Ich werde versuchen, mich wieder an meine regelmäßige Routine des Schreibens zu gewöhnen und hoffe, dass mit einer neuen Bleibe auch wieder Ruhe in das Leben und die Seele einkehrt... und dann kann ich endlich wieder Geschichten aus erster Hand erzählen... soviel ist geschehen und lässt sich doch nicht mehr niederschreiben...

Ich danke allen noch mal für die schönen Geschenke, die ich erhalten habe... ich habe alles mit einem lachenden und weinenden Auge empfangen... nun ja, wir wissen nie,wo uns das Leben hinführt und wie die Karte meiner Eltern schon besagte, entstehen Wege dadurch das man sie geht.

Hab euch unten wieder Bilder rangehangen von meinen Geburtstag und meinen trip nach Baltimore...

Ich grüss euch für heute und schick die Sonne um den Erdball :-)