6/28/2008

und warum nicht gleich auch noch eine Hochzeit...



Durch die Arbeit hatte ich vor zwei Wochen das Vergnügen an der Projektreise nach Pittsburgh, Cleveland und Cincinnati teilzunehmen. Schon die Abfahrt mit dem gemieteten Auto erwies sich als sehr aufregend. Das Auto, welches wir gemietet hatten, gab es auf einmal nicht mehr. Zuerst sah es so aus, als müssten wir die Projektreise abbrechen, boten uns dann aber doch noch ein anderes Auto an, was aussah wie das, was Batman benutzte... Cool... Ja ich weiss, so materialistisch!!
Der Chevi war Gold und mit Florida Kennzeichen, also mehr auffallen konnten wir nun wirklich nicht :-)
Die Fahrt nach Pittsburgh ging durch weiter Landschaften, etliche Tunnel, mit wieder einmal typisch amerikanischem Hinweisen, wie z.b., dass man doch bitte die Sonnenbrille abnehmen solle, bevor man in den Tunnel fährt... Ja, huch, warum is denn auf einmal alles plötzlich so dunkel...
Die Landschaft änderte sich schlagartig, viel mehr Rapsfelder waren zu sehen, der Häuserstil änderte sich und alles wurde viel grüner... Auch die Religion trat nunmehr verstärkt in den Vordergrund, sei es durch Schilder, die einem die Sünde auf dem Highway entgegenhielten...
Neben Projektbesuchen und erkunden der jeweiligen Städte, welche in ihrer Stadtstruktur nicht unterschiedlicher sein konnten (Pittsburgh mitten im grünen und an Hängen gelegen, Cleveland, eine tote Arbeiterstadt mit grossen Strassen und viel Armut und Cincinnati mit Grillen, die uns in Massen an die Windschutzscheibe flogen und Distanzen, die man immer über den Highway zurücklegte, um von der Arbeit nach Hause zu kommen), durften wir noch einer jüdischen Hochzeit von einem unserer Projektpartner bewohnen. Und ich war mal wieder überrascht, dass ich immer noch in mein Kleid passte... :-)

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